Online Monatsandacht
Das geistliche Wort zum aktuellen Monat!

Online Monatsandacht Februar
Das geistliche Wort im Februar, welches zeitgleich auch immer in unserem HERR-BERGE Journal erscheint. Jeder Bewohner erhält monatlich eine gedruckte Ausgabe des Journals.
Du sollst fröhlich sein und dich freuen über alles Gute, das der HERR, dein Gott, dir und deiner Familie gegeben hat. Dtn 26,11
Auf der Schwelle zum gelobten Land gibt Gott seinem Volk einige Verhaltensregeln mit. Eine davon bezieht sich auf ihre Haltung, mit der die Israeliten die Annehmlichkeiten des Landes, „in dem Milch und Honig fließen“, erleben. Freude, Dankbarkeit, Wertschätzung sind da die Themen.
Auch wir leben in einem Land, das uns viele Annehmlichkeiten bietet. Keiner von uns muss hungern oder frieren. Auch wenn in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft manches verbesserungsbedürftig erscheint, geht es den allermeisten Menschen hier bei uns doch sehr gut. Dennoch neigen vielleicht gerade wir Deutschen dazu, das Glas eher als halb leer als halb voll zu sehen. Vielfach sind wir defizitorientiert unterwegs. Andere Länder und Kulturen leben mit einer positiveren Haltung. Wie können auch wir dahin kommen? Ein Schlüssel zur Freude ist die Dankbarkeit. Sir Francis Bacon hat einmal gesagt: „Es sind nicht die Glücklichen, die dankbar sind, sondern die Dankbaren, die glücklich sind.“
Gut ist dabei, wenn unsere Dankbarkeit dann noch eine Adresse hat. Dass wir Gutes empfangen, das sehen Christen nicht als Zufall. Nein, wir glauben, dass es keine anderen Zufälle gibt, als das, was Gott uns zufallen lässt. Auch Israel durfte sich das immer wieder vor Augen führen. Gott ist es, der sie ins gelobte Land geführt hat. Gott ist es, der sie darin versorgt – und zwar reichlich. Er ist es, der ihnen Gutes tut. Selbst die Fremden und die Leviten, so der ganze Vers, versorgt er mit. Deshalb gilt der Satz: Gott sei Dank – wem denn sonst? Aber ich lese noch etwas in diesem Abschnitt und im Zusammenhang. Auch das Thema Abgeben klingt dort an – eben nicht aus Zwang sondern aus großer Dankbarkeit Gott gegenüber. Wer sich an dem freuen kann, was er von Gott geschenkt bekam und darüber dankbar ist, der kann seine Freude vermehren, indem er von dem Gut und dem Guten abgibt.
Denn wer abgibt, macht Platz dafür, dass Segen
und Freude ins eigene Leben zurückfließen können.
Herzlichst Ihr/Euer Thomas Scheffler