Willkommen in der HERR-BERGE !
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Liebe Bewohnerinnen und Bewohner, liebe Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, liebe Leserinnen und Leser des HERR-BERGE-Journals

während ich diese Zeilen schreibe, hält uns die Hitze gefangen. Auch im vergleichsweise kühlen Erzgebirge spüren wir den Klimawandel. Dabei geht es uns im Vergleich zu anderen Gegenden in Europa und dieser Welt mit großer Wasserknappheit und extremer Dürre, mit Waldbränden und sengender Großstadthitze immer noch recht erträglich. Dennoch stöhnt mancher und bei vielen Menschen stehen Ängste vor der Zukunft auf. Die Weltlage gibt ja darüber hinaus auch genügend Anlass dazu. Der Krieg in der Ukraine geht in immer neue Zerstörungsrunden und keiner weiß, wie nahe die Welt an einem „Flächenbrand“ steht.

Deutlich wie lange nicht, wird uns klar, dass unsere Welt auf ein Ziel zugeht. Dieses Ziel aber besteht nicht im Chaos sondern in der Wiederkunft Christi. Bis dahin dürfen wir sicher sein, dass Gott seine Welt und seine Menschen nicht aufgibt. Hoffnung entspringt daraus. Deshalb konnte schon Martin Luther davon sprechen, dass selbst wenn morgen die Welt unterginge, er heute noch ein Apfelbäumchen pflanzen würde. Aus Hoffnung heraus leben und handeln im Kleinen wie im Großen – das ist unsere Aufgabe, um dann zu erleben, dass der lebendige Gott bei uns ist.

Mitte Juli konnten wir einige solcher Hoffnungszeichen erkennen. In Zeiten von Mitarbeitermangel und Personalknappheit durften wir als Vorstand mit 20 vorwiegend jüngeren Leuten zusammensitzen, die in den letzten Monaten ihren Dienst in der HERR-BERGE begonnen haben. Seit ca. 5 Jahren führen wir solche Treffen durch, um mit den „Neuen“ über unsere Geschichte ins Gespräch zu kommen und von dem Wunder/den Wundern Gottes hier in der HERR-BERGE Burkhardtsgrün zu erzählen. Wir denken darüber nach, was diakonisches Handeln ausmacht, welchem Menschenbild wir uns verpflichtet wissen und was Teamarbeit bedeutet. Und wieder einmal mehr wurde uns bewusst, wie reich uns Gott mit Mitarbeitenden beschenkt (hat), die sich mit ihren vielfältigen Gaben und mit ganzer Kraft dem Dienst am Menschen widmen. Dieses Potential zu entdecken, das ist mutmachend und es stimmt uns sehr dankbar. Die HERR-BERGE hat Zukunft!

Auch unser Sommerfest mit dem Gottesdienst am Morgen, dem Konzert am Nachmittag im Freien bei perfektem Wetter und dem leckeren Essen am Abend war ein „Mutmacher“. Nach der langen Zeit der Einschränkungen haben es viele wieder genossen, Gemeinschaft zu pflegen und so manche fröhliche Begegnung auszukosten.

Ein herzliches Dankeschön allen Beteiligten!
Schließlich denke ich auch an die Feriengäste und Gruppen, die sich wieder in großer Zahl in unserer Ferienstätte erholen. Während ich diese Zeilen schreibe, höre ich die fröhlichen Stimmen der Kinder und sehe das bunte Treiben der Familien. So ist jedes Kind solch ein „Apfelbäumchen“ der Hoffnung.

Uns allen wünsche ich in diesen Tagen, dass wir kleine Zeichen der Hoffnung erkennen und selbst setzen können. Bleiben wir getrost, weil Gott mit dieser Welt zu seinem Ziel kommt!

Ihr/Euer Thomas Scheffler

   Sportfest Tagespflege
 
Sportfest der Tagespflege am 30.06.22
 
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