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Krippenspiel   Lukas 
An Heiligabend 2021 wurde für unsere Bewohner ein Krippenspiel aufgeführt.
 

Liebe Bewohnerinnen und Bewohner, liebe Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, liebe Leserinnen und Leser des HERR-BERGE-Journals,

Die letzten Tage vor einem Jahreswechsel durchleben wir meist viel intensiver, als die restlichen Tage eines Jahres. Wir halten innerlich an und sinnen über die verrinnende Zeit nach.

Wir halten Rückschau auf die Ereignisse und Wendungen des vergangenen Jahres und betrachten diese mit Abstand. Aus den gemachten guten, mittelmäßigen und schlechten Erfahrungen versuchen wir unsere Lehren zu ziehen und daran zu wachsen. Daraus entspringen oftmals gute Vorsätze, die man sich für das nächste Jahr fest vornimmt.

Was bleibt uns als HERR-BERGler vom Jahr 2021? Es war ein schwieriges und anstrengendes Jahr, in dem uns die Auswirkungen der Corona-Pandemie sehr gefordert und eingeschränkt haben. Galt es doch, die sich ständig ändernden Allgemeinverfügungen im Blick zu behalten und deren Forderungen in die Hygienekonzepte einzuarbeiten, sich miteinander im Corona-Krisenteam zu beraten und Wege zu definieren, Testzeiten und Impftermine zu organisieren, Personalausfälle zu managen und vieles mehr. Inzwischen leben wir in der 4. Welle der Pandemie und es ist immer noch kein Ende in Sicht.
Weitaus schmerzhafter als alle organisatorischen und bürokratischen Erfordernisse empfinden wir die gesellschaftliche Entwicklung des vergangenen Jahres. Die Fronten, die sich aus unterschiedlichen Sichtweisen, Erkenntnissen und Überzeugungen gebildet haben, verhärten sich zunehmend und mittlerweile sind eine Zunahme von Aggression und Gewaltbereitschaft zu beobachten.
Dies zieht sich oftmals auch durch Familien, Freundeskreise, Arbeitsteams und Gemeinden. Die Sorge darüber treibt uns um. Was können wir tun, um die angespannte Lage zu entschärfen?
Dafür gibt es keine einfachen Antworten. Als Vorstand der HERR- BERGE wissen wir uns unter dem Schutz und der Fürsorge unseres Herrn. Dennoch leben wir nicht auf einer Wolke, sondern sind Teil der Gesellschaft und stehen auch in den Herausforderungen der Welt.
Wir haben - gemeinsam mit weiteren verantwortlichen Mitarbeitenden - immer wieder abzuwägen und zu entscheiden, welche Schutzmaßnahmen in unserem Kontext sinnvoll und richtig sind. Dies tun wir nach besten Wissen und Gewissen und unter der Abwägung aller uns bekannten Aspekte.
Auch diese Medaille hat zwei Seiten: Auf der einen Seite steht unser Gottvertrauen – das unumstößliche Wissen, dass er regiert und unser Hort und Anker ist und auf der anderen Seite steht unsere Verantwortung für die in den Bereichen der HERR-BERGE lebenden und arbeitenden Menschen. Wahrlich nicht leicht in diesen Zeiten.
Ich möchte dafür werben, dass wir alle immer wieder Frieden und Versöhnung suchen, damit es uns gelingt, unterschiedliche Sichtweisen und Positionen auszuhalten und stehen zu lassen und wir uns dennoch in Liebe und Annahme begegnen können.

Möge es in diesem Jahr gelingen, dass die Gräben überwunden und der Gemeinschaftssinn gestärkt werden.

Ich wünsche Ihnen/ Euch allen ein gesegnetes neues Jahr mit guten Erfahrungen und Begegnungen. Lasst uns Friedensstifter sein – in Jesu Namen.

Ihre/ Eure Karin Hagert

 
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